Finja Eileen Reintjes

Hallo, da bin ich ... !
Mein Gästebuch

Hallo Du !

Schön, daß Du auf meine Seite gefunden hast.

Obwohl ich erst wenige Tage alt bin, kann ich Euch jetzt schon die Geschichte meines Lebens erzählen.

Also, bleibt dran... Es bleibt spannend !

Hallo, da bin ich ... !

    Das hier sind Mama und Papa

Sieht aus wie in Spanien  - ist aber in Holland, gerade mal 30 Minuten mit dem Fahrrad von unserer Wohnung entfernt.
Da war ich noch ganz klein und in Mamas Bauch...


Im August hat mich mein Papa dann auch das erste Mal gesehen (und war ganz stolz). Leider kann ich Euch das Bild hier noch nicht zeigen, aber vielleicht schafft der Papa das noch einmal.

In den Monaten darauf ist Mama's Bauch immer größer geworden, weil ich immer mehr Platz brauchte.
Ich habe Mama dann immer getreten und geboxt, wenn ich ein wenig Platz brauchte. Mama hat das irgendwann immer ein wenig geärgert, aber Papa hat sich immer gefreut - weil er dann wußte, daß es mir gut geht.

Am 3. Februar sind Mama und Papa dann richtig nervös geworden.
Eigentlich hätte ich da schon geboren werden sollen - aber das war mir zu früh. An einem Montag wollte ich nun wirklich nicht zur Welt kommen. Also habe ich die beiden noch ein paar Tage auf die Folter gespannt...

Am Freitagabend habe ich dann mal vorsichtig angedeutet, daß ich jetzt Mamas Bauch verlassen möchte - ich hab' mir aber mal gedacht, erst gaanz vorsichtig anzufangen.
So richtig in Action bin ich dann am Samstagmorgen um 4.00 Uhr gekommen; da konnte Mama auch nicht mehr schlafen und ist mit mir durch die Wohnung gelaufen. Um halb acht hat sie dann auch Papa geweckt, der überraschenderweise Herr seiner Nerven geblieben ist.

Es hat dann bis 10.22 Uhr gedauert, bis wir mit Papa's Auto zum Krankenhaus nach Kleve gefahren sind. Die Hebamme dort hatte schon auf uns gewartet und war sehr nett. Sie hat meinen Herzschlag und Mama's Wehentätigkeit gemessen und meine Eltern erst einmal für 2 Stunden auf die Rolle geschickt. Mama hat dann ein eigenes Zimmer im Krankenhaus bekommen (Nr. 329).

Dann begann mein großer Coup: Ich habe die ganze Zeit so getan, als wollte ich den Bauch verlassen, bin aber da geblieben, wo ich war.
Mama hat natürlich einiges durchgemacht - und Papa sah fürchterlich hilflos aus; was er wohl auch war.
Ich hab' es dann auch tatsächlich geschafft, ab 19:30 Uhr eine zweite Hebamme in Anspruch zu nehmen - allerdings hatte man Mama und Papa versprochen, daß die mir auf jeden Fall auf die Welt helfen wird... irgendwann...

Immerhin konnte Papa sich zwischendurch mal freuen, daß "seine" Löwen 2:1 in Bremen gewonnen haben - aber so richtig entspannen konnte er sich den ganzen Abend nicht. Merkwürdig !

Meine Mama in einer Wehenpause...


Ein süßes Lächeln, nicht wahr ?!
Papa hat noch mehr Fotos davon, aber die darf er hier nicht zeigen.

Die nächsten Stunden lasse ich dann lieber aus... die waren für meine Mama nicht so schön. Das CTG hatte inzwischen ca. 300 m Papier beschriftet... aber ich wollte immer noch nicht kommen.

Gegen 23.00 Uhr hat meine Mama den Papa erst mal nach McDonalds geschickt, damit er etwas zu Essen bekommt - sie selber durfte ja nix.

Um 0.00 Uhr war es dann klar - ich werde ein Sonntagskind !
Die Hebamme hat meinen Eltern erzählt, daß das die schönsten Kinder werden (als wenn etwas anderes zu erwarten wäre).

Dann habe ich meine Eltern und die nette Hebamme wieder auf die Folter gespannt - solange, bis Papa völlig am Ende war.
Ha ! Den hatte ich geschafft !!!
Die Hebamme hat dann Mama's Bett in den Kreißsaal gebracht und Papa konnte sich etwas hinlegen. Er wollte zwar nur etwas ruhen, ist dann aber doch eingeschlafen. Komischerweise kann ich Euch gar nicht erzählen, was in dieser Zeit passiert ist.

Nach zwei Stunden hat die diensthabende Ärztin dann den Papa geweckt. Der ist wie von der Tarantel gestochen aus dem Bett gesprungen !
Nach einem kurzen Lob über seinen gesunden Schlaf (wer könnte sonst bei soviel Action im Kreißsaal schlafen können) hat man ihn dann aufgeklärt, daß man mich nun per Kaiserschnitt auf die Welt bringen würde (dabei kenne ich den Franz Beckenbauer gar nicht).

Von da an ging alles ganz schnell - Papa ist noch schnell an die frische Luft, meine Mama hat eine Anästhesie (schön, daß Papa bei diesem schweren Wort geholfen hat) bekommen.
Papa wollte dann unbedingt mit in den OP, worauf Mama und die Ärztin ganz entsetzt waren. Sie dachten, er würde das nicht durchstehen.
Ha ! Mein Papa, und das nicht überleben - da kennt ihr ihn aber schlecht .
Er durfte dann tatsächlich mit, mußte sich ganz blaue Sachen anziehen und wurde dann zur Mama gebracht.

Die Einzelheiten meiner Geburt möchte ich hier lieber auslassen - aber um 4.30 Uhr war ich dann auf dieser Welt.

Zuerst habe ich dann mal lieber überhaupt nichts gesagt, was Mama und Papa wohl etwas nervös gemacht hat. Darum habe ich zweimal kurz geschrien - da ging's den beiden schon bedeutend besser.

Ich wurde in den Kreißsaal gebracht und gewaschen - kurz bevor mein Papa mit wackeligen Beinen zu mir kam.


Und da hat er es gemacht ... MEIN ALLERERSTES FOTO


Peinlich, daß es gerade ein Nacktfoto sein mußte !

Der Papa hat dann die ganze Zeit, während Mama verarztet wurde, auf mich aufgepasst.




Ich habe die ganze Zeit an meinen Fingern gesogen  - und Papa hat nur gehofft, daß die Mama bald kommt und mir etwas zu trinken geben kann.





Natürlich war ich noch richtig erschöpft, habe die ganze Zeit nach Luft geschnappt und auf meine Mama gewartet.
Papa und die Hebamme haben mich in der Zwischenzeit dann angezogen und vermessen.

Stellt Euch vor: ich habe
3.230 Gramm gewogen und war 52 cm lang; mein dichtbehaarter Kopf (Papa war ganz stolz) hatte einen Umfang von 35 cm.





Besondere Aufmerksamkeit möchte ich auf mein erstes Outfit lenken !!!
Das kommt nämlich aus Papa's Firma und steht mir doch echt gut, oder ?!



Nach einer endlos langen dreiviertel Stunde kam dann endlich auch die Mama zu mir und hat mich in den Arm genommen. Der Papa hat aus Rücksicht auf mich auf ein Blitzlich verzichtet, darum sind wir beide hier etwas dunkel zu sehen.



Danach, zu den Klängen von PUR (na, Ihr wisst schon welches Lied) hat mich auch der Papa auf den Arm genommen (war der nervös).
Aber ein bischen fertig sieht der schon aus; naja, war ja auch nicht einfach für ihn ...




Meine Mama und ich haben dann unser Zimmer bezogen - und Papa mußte weg - irgendwas mit vierzig Telefonate erledigen. Er hat dann später auch noch Handball gespielt und sechs Tore für mich geworfen (angeblich sein bestes Spiel seit Jahren).

Jetzt sind Mama und Papa sooft es geht bei mir - und beide grinsen immer so glücklich. Aber meistens bekomme ich das gar nicht mit, weil ich gaaaanz viel schlafe.

Übrigens bin ich am Dienstag ganz offiziell ein neuer Einwohner von Keeken geworden; ich heiße jetzt auch nicht mehr Baby, sondern Finja !

Finja Eileen Reintjes - schön, nicht ?!


Sooooo, daß war die Geschichte meiner langen Reise auf die Welt.
Schön, daß Ihr Euch die Zeit genommen habt, uns zu begleiten.


Wenn Ihr mich erreichen wollt, geht das natürlich auch :

Telefon: (02821) 1 74 31 (zu Hause)Finja Reintjes
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